Öffentliches Baurecht

Das öffentliche Baurecht gibt insbesondere vor, unter welchen Bedingungen, wie und in welchem Maß Grundstücke baulich verwertet werden können. Es untergliedert sich in Bauordnungs- und Bauplanungsrecht. Bei dem Bauplanungsrecht handelt es sich um Bundesrecht. Das Bauordnungsrecht, welches die technische und die gestalterische Seite eines Bauvorhabens regelt, unterliegt der Länderzuständigkeit. Das Baugenehmigungsverfahren selbst unterfällt auch dem Bauordnungsrecht und damit der Länderkompetenz.

Für Bauherren vordringlich sind insbesondere folgende Fragestellungen:

  • Wie läuft ein Baugenehmigungsverfahren ab?
  • Sind die Nachbarn zu beteiligen?
  • Wie ist das Verfahren bei der Gemeinde?
  • Wie ist das Verfahren bei der Baugenehmigungsbehörde?
  • Welche Gestattungsformen gibt es (z.B. Baugenehmigung, Vorbescheid, Teilbaugenehmigung)?
  • Welche Vorhaben sind genehmigungspflichtig?
  • Welche Verfahrensarten gibt es im Baugenehmigunsverfahren?
  • Was mache ich, wenn mein Bauantrag abgelehnt wird?
  • Was mache ich gegen eine bauaufsichtliche Maßnahme, wie z.B. einer Baueinstellung?
  • Kann ich gegen eine Veränderungssperre vorgehen?


Nachbarn haben unter Umständen Interesse ein geplantes Bauvorhaben zu verhindern. Folgende Fragen werden hierbe aufgeworfen:

  • Muss ich dem Bauantrag zustimmen?
  • Welche Möglichkeiten habe ich gegen eine meinem Nachbarn erteilte Baugenehmigung vorzugehen?
  • Habe ich einen Anspruch auf bauaufsichtliches Einschreiten, z.B. bei einem Schwarzbau?
  • Welche Normen schüzten meine Rechte/Interessen als Nachbar?


Ich vertrete mit meiner Kanzlei gerichtlich und außergerichtlich sowohl Bauherren als auch Nachbarn, die von Bauvorhaben betroffen sind. Dabei werden sämtliche Aspekte des öffentlichen Baurechts umfassend und zuverlässig berücksichtigt um ein optimales Vorgehen zu gewährleisten.